2. Klausur
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Morphologischer Artbegriff
Nach Linné: Lebewesen gehören zu einer Art wenn sie in wesentlichen Merkmalen untereinander und mit ihren Nachkommen übereinstimmen
Biologischer Artbegriff
Ernst Mayr: Lebewesen gehören zu einer Art wenn sie untereinander fruchtbare Nachkommen hervorbringen können.
Populationsgenetischer Artbegriff
Unter einer Art versteht man Populationen deren Genpool von Genpools anderer Populationen getrennt ist
Genpool
Gesamtheit aller Allele
Fossilien
Sind Überreste und Spuren früherer Lebewesen
Paläontologie
Wissenschaft die sich mit den früheren Lebewesen der Erdgeschichte beschäftigt. (Große Bedeutung für Evolutionsforschung)
Mechanismen der Fossilien
-Zersetzung abgestorbener Pflanzen und Tiere durch Destruenten -Anorganische Bestandteile (Knochen aus Calciumpatit oder Schalen aus Calciumcarbonat oder Silikat) werden kaum zerstört -> zertstörung durch mechanische Einflüsse
Günstige Bedingungen für Fossilienbildung
-Sauerstofffreie Umgebung (Harzeinschluss, Schnee, Eis) -Rasche Aushärtung des Einbettmedium -Keine Reaktiven Substanzen im Einbettmedium -Keine Verwitterung der fossilienführenden Erdschichten durch Erosion, Vulkanismus
Fossilienbildung im Wasser
Hohe Sedimentation durch Sinkstoffe, schnelle Bedeckung im Sediment, hoher Druck, Hohlformen werden durch eindringendes Wasser versteinert (Kalkabscheidung)
Trophiebenen eines Ökosystems
Produzenten Konsumenten Destruenten
Produzenten
Betreiben Fotosynthese
Konsumenten
Betreiben Zellatmung
Destruenten
Betreiben Zellatmung und Gärung
Altersbestimmung von Fossilien
Relative Altersbestimmung: Geologische Methode Absolute Altersbestimmung: Physikalische Methode
Absolute Altersbestimmung
Das Alter eines Fossils wird aufgrund der Halbwertszeit von radioaktiven Isotopen bestimmt Radiocarbon Methode Kalium/ Argon Methode
Relative Altersbestimmung
Das Alter eines Fossils wird nach dem Alter der fossilienführenden Steinschicht bestimmt
Halbwertszeit
Zeit nach der noch die Hälfte der radioaktiven Isotope vorhanden ist
Brückentiere
Tiere die Merkmale zweier Tiergruppen auf sich vereinigen Beweis für aufbauende Evolution innerhalb von Tierstämmen Beispiel: Schnabeltier (Reptilien-Säugetier)
Homologie
Ähnlichkeit von Merkmalen aufgrund gemeinsamer genetischer Infos. Beweis für stammesgeschichtliche Verwandschaften
Analogie
Ähnlichkeit von Merkmalen aufgrund gleicher Funktion. Keine genetischen Übereinstimmungen. Anpassung an ähnliche Umweltbedingungen.
Konvergenz
Große Ähnlichkeit im Aussehen analoger Organe im Laufe der Evolution aufgrund gleichen Selektionsdrucks (Hand eines Maulwurfs und Grabbein einer Maulwurfsgrille)
Divergenz
Homologe Organe können aufgrund unterschiedlichen Selektionsdrucks einen Funktionwechsel haben (Entwicklung des Kiefergelenks von Fisch zu Mensch)
Progressionsreihenb
Lunge Grottenholm sind einfache Hautsäcke -> durch Einstülpungen und Einfaltungen der Lungenmembrane wird Oberfläche der Lunge vom Frosch über Eidechse zum Säugetier immer Größer Respiratorische Oberfläche für Gaswechsel von O2 und CO2 erhöht sich und Leistungsfähigkeit der Organismen steigt
Regressionsreihen
Führen zu Rückbildung eines Organs was häufig mit dessen Funktionsausfall verbunden ist. Auch Rudimente oder rudimentäre Organe genannt